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Sicherheitsrisiken bei der Lagerung von Heizpellets
Die Lagerung von Heizpellets birgt verschiedene Sicherheitsrisiken, die ernst genommen werden sollten, um Gefahren wie Kohlenmonoxidvergiftungen zu vermeiden. Eine unsachgemäße Lagerung kann nicht nur zu einer mangelhaften Verbrennung führen, sondern auch die Bildung von gefährlichem Kohlenmonoxid (CO) begünstigen. Hier sind einige der wichtigsten Risiken und Maßnahmen zur Vermeidung:
- Feuchtigkeit: Heizpellets sollten an einem trockenen, gut belüfteten Ort gelagert werden. Feuchte Pellets können beim Lagern Kohlenmonoxid erzeugen. Es ist entscheidend, die Lagerbedingungen regelmäßig zu überprüfen.
- Unzureichende Belüftung: Lagerräume müssen ausreichend belüftet sein, um die Ansammlung von CO zu verhindern. Eine schlechte Luftzirkulation kann zu gefährlichen CO-Konzentrationen führen, ohne dass dies bemerkt wird.
- Temperaturkontrolle: Die Lagertemperatur sollte stabil und optimal sein, um die Pelletqualität zu erhalten. Extreme Temperaturen können die chemischen Eigenschaften der Pellets negativ beeinflussen.
- Gefahrenkennzeichnung: Lagerräume sollten mit klaren Warnschildern versehen sein, die auf die Gefahren von Kohlenmonoxid hinweisen. Dies erhöht die Aufmerksamkeit und sensibilisiert alle Personen, die Zugang zu diesen Räumen haben.
- Regelmäßige Inspektionen: Es ist wichtig, die Lagerräume regelmäßig auf Anzeichen von Feuchtigkeit oder anderen Problemen zu überprüfen. Frühzeitige Erkennung kann helfen, schwerwiegende Vorfälle zu verhindern.
Durch die Beachtung dieser Sicherheitsmaßnahmen können Risiken minimiert und die Sicherheit für alle Hausbewohner erhöht werden. Ein proaktiver Ansatz ist entscheidend, um die Gefahren, die von Heizpellets ausgehen, zu verringern.
Wichtige Hinweise zur Belüftung von Lagerräumen
Eine angemessene Belüftung der Lagerräume für Heizpellets ist entscheidend, um die Sicherheit und Qualität der Pellets zu gewährleisten. Unzureichende Belüftung kann nicht nur die Bildung von Kohlenmonoxid fördern, sondern auch die Lagerbedingungen negativ beeinflussen. Hier sind einige wesentliche Hinweise zur optimalen Belüftung:
- Natürliche Belüftung: Lagerräume sollten über Fenster oder Lüftungsschächte verfügen, die eine natürliche Luftzirkulation ermöglichen. Dies hilft, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und frische Luft hereinzulassen.
- Mechanische Belüftung: In größeren Lagerräumen kann der Einsatz von Ventilatoren sinnvoll sein. Diese sollten so positioniert sein, dass sie eine gleichmäßige Luftzirkulation gewährleisten und tote Winkel vermeiden.
- Regelmäßige Kontrollen: Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Belüftungseinrichtungen frei von Verstopfungen sind. Staub und Schmutz können die Effektivität der Belüftung stark beeinträchtigen.
- Feuchtigkeitsmessung: Installieren Sie Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit im Lager zu überwachen. Idealerweise sollte die relative Luftfeuchtigkeit unter 60 % liegen, um Schimmelbildung und Pelletverschlechterung zu vermeiden.
- Temperaturüberwachung: Halten Sie die Lagertemperatur im optimalen Bereich, um die Pelletqualität zu bewahren. Zu hohe Temperaturen können die chemischen Eigenschaften der Pellets negativ beeinflussen.
Durch diese Maßnahmen zur Belüftung können nicht nur die Lagerbedingungen verbessert werden, sondern auch das Risiko von Kohlenmonoxid-Ansammlungen verringert werden. Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, wenn es um die Lagerung von Heizpellets geht.
Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Heizpellets
| Maßnahme | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Regelmäßige Inspektion der Pelletheizung | Erhöht die Betriebssicherheit und verhindert Ausfälle | Kosten für Wartung können anfallen |
| Installation von CO-Warnmeldern | Frühzeitige Warnung bei Kohlenmonoxid-Ansammlungen | Wartung und Batteriewechsel erforderlich |
| Geeignete Lagerung der Pellets | Minimiert das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmelbildung | Benötigt ausreichend Platz und richtige Bedingungen |
| Schulung der Hausbewohner | Erhöht das Bewusstsein für Sicherheitsrisiken | Erfordert Zeit und Organisation für Schulungen |
| Installation von Belüftungssystemen | Reduziert das Risiko von CO-Ansammlungen | Kann bauliche Veränderungen erfordern |
Installation von CO-Warnmeldern
Die Installation von CO-Warnmeldern ist ein entscheidender Schritt, um die Sicherheit in Haushalten mit Pelletheizungen zu erhöhen. Auch wenn CO-Melder in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, bieten sie einen unverzichtbaren Schutz. Hier sind einige wichtige Aspekte, die bei der Installation zu beachten sind:
- Standortwahl: CO-Warnmelder sollten in der Nähe von Schlafräumen installiert werden, da die Bewohner dort im Falle eines Alarms schnell reagieren können. Zusätzlich sollten sie in der Nähe der Pelletheizung platziert werden, um frühzeitig auf mögliche CO-Emissionen zu reagieren.
- Höhe der Installation: Montieren Sie die CO-Warnmelder in einer Höhe von etwa 1,5 bis 2 Metern, da Kohlenmonoxid sich in der Luft verteilt. Die genauen Empfehlungen können je nach Hersteller variieren, daher ist es ratsam, die Bedienungsanleitung zu konsultieren.
- Verkabelte vs. batteriebetriebene Melder: Entscheiden Sie, ob Sie verkabelte Melder oder batteriebetriebene Modelle bevorzugen. Während verkabelte Melder eine konstante Stromversorgung bieten, sind batteriebetriebene Modelle einfacher zu installieren und bieten Flexibilität bei der Platzierung.
- Regelmäßige Wartung: Testen Sie die Funktion der CO-Warnmelder einmal im Monat. Achten Sie darauf, die Batterien regelmäßig zu wechseln und die Melder alle fünf bis zehn Jahre auszutauschen, abhängig von den Herstellerangaben.
- Verknüpfung mit anderen Sicherheitssystemen: Integrieren Sie die CO-Warnmelder in Ihr bestehendes Sicherheitssystem, wenn möglich. Einige Modelle lassen sich mit Rauchmeldern oder einem Smart Home-System verknüpfen, was zusätzliche Sicherheit bietet.
Durch die korrekte Installation und regelmäßige Wartung von CO-Warnmeldern können Sie das Risiko von Kohlenmonoxidvergiftungen erheblich verringern und die Sicherheit Ihrer Familie gewährleisten. Denken Sie daran: Ein CO-Warnmelder ist eine lebensrettende Investition.
Regelmäßige Wartung und Inspektion der Pelletheizung
Die regelmäßige Wartung und Inspektion von Pelletheizungen sind unerlässlich, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und potenzielle Gefahren zu minimieren. Hier sind einige Schlüsselpunkte, die bei der Wartung berücksichtigt werden sollten:
- Jährliche Inspektion: Lassen Sie Ihre Pelletheizung mindestens einmal jährlich von einem qualifizierten Fachmann überprüfen. Dies umfasst die Kontrolle aller sicherheitsrelevanten Komponenten sowie die Reinigung des Systems.
- Reinigung des Brenners: Eine regelmäßige Reinigung des Brenners ist entscheidend, um eine effiziente Verbrennung zu gewährleisten. Ablagerungen können die Leistung beeinträchtigen und die CO-Emissionen erhöhen.
- Überprüfung der Abgasführung: Die Abgasleitungen sollten regelmäßig auf Verstopfungen oder Beschädigungen geprüft werden. Eine ordnungsgemäße Abgasführung ist notwendig, um gefährliche Gase sicher abzuführen.
- Kontrolle der Pelletqualität: Achten Sie darauf, dass nur hochwertige, trockene Pellets verwendet werden. Minderwertige Pellets können nicht nur die Heizleistung verringern, sondern auch die Heizung schädigen.
- Dokumentation der Wartungsarbeiten: Führen Sie ein Wartungsprotokoll, um alle durchgeführten Inspektionen und Reinigungen festzuhalten. Dies kann bei zukünftigen Problemen hilfreich sein und ist oft auch für Garantieansprüche erforderlich.
Durch die Einhaltung dieser Wartungsrichtlinien tragen Sie nicht nur zur Langlebigkeit Ihrer Pelletheizung bei, sondern erhöhen auch die Sicherheit in Ihrem Zuhause. Regelmäßige Wartung ist ein wichtiger Schritt, um die Risiken von Kohlenmonoxid und anderen Gefahren zu minimieren.
Verhalten im Notfall bei CO-Alarm
Ein CO-Alarm kann lebensbedrohliche Situationen ankündigen. Daher ist es wichtig, schnell und richtig zu handeln. Hier sind die Schritte, die im Falle eines CO-Alarms unternommen werden sollten:
- Ruhig bleiben: Bewahren Sie Ruhe, um schnell und effizient reagieren zu können. Panik kann zu Fehlern führen, die die Situation verschlimmern.
- Gebäude sofort verlassen: Verlassen Sie das Gebäude umgehend und bringen Sie alle anderen Personen in Sicherheit. Schließen Sie Türen hinter sich, um die Ausbreitung von Kohlenmonoxid zu minimieren.
- Frische Luft suchen: Suchen Sie einen Ort mit guter Belüftung auf, wie einen Garten oder eine offene Fläche, und bleiben Sie dort, bis die Situation geklärt ist.
- Notruf absetzen: Rufen Sie umgehend die Feuerwehr oder den Rettungsdienst an, um Hilfe zu holen. Informieren Sie die Einsatzkräfte über den CO-Alarm und die vermutete Quelle.
- CO-Melder überprüfen: Wenn es sicher ist, überprüfen Sie den CO-Warnmelder. Ein ständiges Piepen kann auf einen anhaltenden CO-Gehalt hinweisen, während ein einmaliger Alarm auf einen vorübergehenden Zustand hinweisen könnte.
- Medizinische Hilfe: Sollten Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit auftreten, suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf, auch wenn Sie sich bereits in Sicherheit befinden.
Diese Schritte können Leben retten und helfen, die Gefahren von Kohlenmonoxid ernsthaft zu mindern. Prävention und schnelles Handeln sind entscheidend, um die Sicherheit aller Hausbewohner zu gewährleisten.
Schulung und Information für Hausbewohner
Eine umfassende Schulung und Information der Hausbewohner ist entscheidend, um die Sicherheit im Umgang mit Pelletheizungen zu erhöhen. Dies umfasst nicht nur das Verständnis für die Funktionsweise der Heizungen, sondern auch das Bewusstsein für potenzielle Gefahren und das richtige Verhalten im Notfall. Hier sind einige wichtige Punkte, die in Schulungen behandelt werden sollten:
- Bewusstsein für Kohlenmonoxid: Hausbewohner sollten über die Gefahren von Kohlenmonoxid informiert werden, einschließlich der Symptome einer Vergiftung und der Risiken, die von feuchten Pellets ausgehen.
- Schulung zu Wartungsmaßnahmen: Es ist wichtig, dass Bewohner wissen, wie sie einfache Wartungsarbeiten selbst durchführen können, z. B. die Reinigung von Filtern oder die Überprüfung von Pelletvorräten.
- Notfallverfahren: Jeder Bewohner sollte mit den Notfallverfahren vertraut sein, insbesondere mit dem Verhalten bei CO-Alarm. Dazu gehört das sofortige Verlassen des Gebäudes und das Absetzen eines Notrufs.
- Regelmäßige Informationsveranstaltungen: Organisieren Sie regelmäßige Treffen oder Informationsveranstaltungen, um aktuelle Informationen über die Sicherheit von Pelletheizungen und Änderungen in der Gesetzgebung zu teilen.
- Einbindung von Fachleuten: Ziehen Sie Fachleute hinzu, um Schulungen durchzuführen. Experten können wertvolle Einblicke und praktische Tipps geben, die auf den neuesten Standards basieren.
Durch eine gezielte Schulung und Information der Hausbewohner kann das Risiko von Unfällen und Gesundheitsgefährdungen erheblich verringert werden. Ein informierter Haushalt ist der Schlüssel zu einem sicheren Umgang mit Pelletheizungen.
Kennzeichnung von Gefahrenbereichen
Die klare Kennzeichnung von Gefahrenbereichen in und um Lagerräume für Heizpellets ist von großer Bedeutung, um die Sicherheit für alle Hausbewohner zu gewährleisten. Eine deutliche Kennzeichnung hilft nicht nur, Risiken zu minimieren, sondern sensibilisiert auch alle Personen für potenzielle Gefahren. Hier sind einige wesentliche Aspekte der Kennzeichnung:
- Warnschilder: An den Eingängen zu Lagerräumen sollten gut sichtbare Warnschilder angebracht werden. Diese sollten auf die Gefahren von Kohlenmonoxid und anderen möglichen Risiken hinweisen.
- Farbcodierung: Verwenden Sie standardisierte Farben für Gefahrenhinweise. Rot kann beispielsweise für akute Gefahren stehen, während Gelb auf Vorsicht hinweist. Dies fördert ein schnelles Erkennen der Risiken.
- Schriftliche Anweisungen: Platzieren Sie schriftliche Anweisungen zur sicheren Handhabung und zu Notfallmaßnahmen an gut sichtbaren Stellen. Diese sollten einfach verständlich und in der jeweiligen Landessprache verfasst sein.
- Regelmäßige Überprüfung: Stellen Sie sicher, dass alle Warnschilder und Kennzeichnungen regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden. Abblätternde oder verblasste Schilder können leicht übersehen werden.
- Schulung der Bewohner: Informieren Sie alle Hausbewohner über die Bedeutung der Kennzeichnung und die Inhalte der Schilder. Eine Schulung kann helfen, das Bewusstsein zu schärfen und im Notfall schnell zu handeln.
Durch eine effektive Kennzeichnung von Gefahrenbereichen wird nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Heizpellets gefördert. Jeder Bewohner sollte sich der Risiken bewusst sein und entsprechend handeln können.
Einsatz von Fachpersonal bei Installation und Wartung
Der Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal ist entscheidend für die sichere Installation und Wartung von Pelletheizungen. Nur erfahrene Techniker verfügen über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten, um die komplexen Systeme korrekt zu installieren und zu warten. Hier sind einige wichtige Aspekte, die den Wert von Fachpersonal unterstreichen:
- Fachkenntnisse und Erfahrung: Professionelle Techniker sind mit den spezifischen Anforderungen und Normen für Pelletheizungen vertraut. Sie können potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und beheben, bevor sie zu ernsthaften Gefahren werden.
- Optimierung der Effizienz: Durch die fachgerechte Installation und Wartung kann die Effizienz der Pelletheizung maximiert werden. Dies führt nicht nur zu einer besseren Heizleistung, sondern auch zu geringeren Betriebskosten.
- Einhalten von Sicherheitsstandards: Fachpersonal stellt sicher, dass alle relevanten Sicherheitsstandards und Vorschriften eingehalten werden. Dies reduziert das Risiko von Unfällen und Gesundheitsgefahren erheblich.
- Dokumentation und Nachverfolgbarkeit: Professionelle Techniker führen umfassende Aufzeichnungen über alle durchgeführten Arbeiten. Dies ist wichtig für die Wartungshistorie und kann im Falle von Garantieansprüchen von Bedeutung sein.
- Schulung und Fortbildung: Viele Fachleute nehmen regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teil, um auf dem neuesten Stand der Technik und der Sicherheitsrichtlinien zu bleiben. Dies kommt auch den Hausbesitzern zugute, die von den neuesten Entwicklungen profitieren.
Insgesamt sorgt der Einsatz von Fachpersonal nicht nur für eine sichere und effiziente Nutzung von Pelletheizungen, sondern trägt auch dazu bei, das Risiko von Kohlenmonoxidvergiftungen und anderen Gefahren zu minimieren. Investieren Sie in professionelle Dienstleistungen, um langfristige Sicherheit und Leistung zu gewährleisten.
Vermeidung von Feuchtigkeit in Lagerräumen
Die Kontrolle der Feuchtigkeit in Lagerräumen für Heizpellets ist entscheidend für die Sicherheit und die Qualität der Pellets. Hohe Luftfeuchtigkeit kann nicht nur die Lagerbedingungen verschlechtern, sondern auch die Bildung von Kohlenmonoxid begünstigen. Hier sind einige Maßnahmen zur Vermeidung von Feuchtigkeit:
- Isolierung der Lagerräume: Sorgen Sie dafür, dass Lagerräume gut isoliert sind, um Temperaturschwankungen und Kondensation zu minimieren. Eine gute Isolierung hilft, die Temperatur stabil zu halten und Feuchtigkeit zu reduzieren.
- Verwendung von Entfeuchtungsgeräten: Setzen Sie Entfeuchtungsgeräte ein, um die Luftfeuchtigkeit auf einem optimalen Niveau zu halten. Diese Geräte sind besonders nützlich in feuchten Klimazonen oder während der Regenzeit.
- Regelmäßige Kontrolle der Luftzirkulation: Stellen Sie sicher, dass die Luft zirkulieren kann, indem Sie die Lagerräume regelmäßig lüften. Dies kann durch Fenster oder Ventilatoren geschehen, um die Ansammlung von feuchter Luft zu verhindern.
- Wasserabweisende Materialien: Nutzen Sie wasserabweisende Materialien für den Boden und die Wände der Lagerräume. Diese können helfen, das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder von außen zu verhindern.
- Paletten und Abstandshalter: Lagern Sie die Pellets auf Paletten, um den direkten Kontakt mit dem Boden zu vermeiden. Dies hilft, die Pellets vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen.
Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen kann die Feuchtigkeit in Lagerräumen effektiv kontrolliert und das Risiko von Kohlenmonoxidbildung sowie die Qualität der Heizpellets gesichert werden. Eine proaktive Herangehensweise ist entscheidend, um langfristige Schäden und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Dokumentation und Protokollierung von Wartungsarbeiten
Eine sorgfältige Dokumentation und Protokollierung aller Wartungsarbeiten an Pelletheizungen sind von zentraler Bedeutung, um die Sicherheit und Effizienz des Systems zu gewährleisten. Hier sind einige wichtige Aspekte, die bei der Dokumentation zu beachten sind:
- Wartungsprotokolle: Führen Sie detaillierte Protokolle über alle durchgeführten Wartungsarbeiten. Dazu gehören Daten, durchgeführte Maßnahmen, verwendete Materialien und die Namen der Techniker. Dies schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
- Überwachung der Wartungsintervalle: Halten Sie die empfohlenen Wartungsintervalle fest, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Inspektionen rechtzeitig durchgeführt werden. Dies hilft, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen.
- Dokumentation von Änderungen: Jede Änderung oder Modifikation an der Heizungsanlage sollte dokumentiert werden. Dies umfasst beispielsweise den Austausch von Teilen oder Anpassungen an der Steuerung.
- Berichterstattung über Auffälligkeiten: Notieren Sie alle Auffälligkeiten oder Probleme, die während der Wartung festgestellt werden. Diese Informationen sind wichtig für zukünftige Inspektionen und können helfen, wiederkehrende Probleme zu identifizieren.
- Zugänglichkeit der Dokumentation: Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Dokumente und Protokolle leicht zugänglich sind, sowohl für die Hausbesitzer als auch für die Techniker. Eine digitale Speicherung kann die Zugänglichkeit und Sicherheit erhöhen.
Durch eine umfassende Dokumentation und Protokollierung der Wartungsarbeiten wird nicht nur die Betriebssicherheit erhöht, sondern auch die Grundlage für eine effiziente und transparente Verwaltung der Pelletheizung geschaffen. Dies kann letztendlich dazu beitragen, Kosten zu sparen und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.
Erfahrungen und Meinungen
Mehrere Nutzer berichten von ernsten Sicherheitsrisiken bei der Lagerung von Heizpellets. Ein Vorfall in einem Einfamilienhaus verdeutlicht die Gefahren. Am Abend wurden Bewohner durch einen Kohlenmonoxidmelder geweckt. Die Feuerwehr stellte im Keller erhöhte CO-Werte fest. Ein Fehler war die unsachgemäße Lagerung der Pellets, die zu einer Kohlenmonoxidbildung führte. Die Feuerwehr betont, dass solche Vorfälle ernst genommen werden müssen. Laut Feuerwehr Herxheim können Holzpellets unter bestimmten Umständen gefährliche Gase abgeben.
In einem weiteren Fall kam es zu einem Kohlenmonoxid-Alarm in einem Mehrfamilienhaus in Landau. Eine Bewohnerin spürte Kopfschmerzen und alarmierte die Feuerwehr. Vor Ort stellte sich heraus, dass hohe CO-Werte aus dem Pelletlager in die Wohnung drangen. Der Ventilator im Lagerraum war ausgefallen, was die Gefährdung verstärkte. Der Schornsteinfeger empfahl dringend die Installation von CO-Warnmeldern. Diese Geräte könnten Leben retten, da Kohlenmonoxid geruchlos und farblos ist. Die Gefahr wird oft unterschätzt, da die Melder in vielen Haushalten nicht vorgeschrieben sind. Informationen hierzu finden sich auch in einem Bericht von SWR Aktuell.
Ein tragischer Vorfall endete tödlich, als zwei Männer in einem Hotelkeller in Lech an Kohlenmonoxidvergiftung starben. Bei der Lagerung und dem Umschichten von Pellets bildeten sich gefährliche Gase. Die Ermittlungen ergaben, dass die luftdicht abgeschlossenen Räume für die hohe CO-Konzentration verantwortlich waren. Solche Unfälle sind laut dem Standard bereits mehrfach gemeldet worden.
Die Lagerung von Heizpellets erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen. Nutzer berichten, dass eine ständige Belüftung notwendig ist, um die Ansammlung gefährlicher Gase zu vermeiden. Eine kurze Lüftung vor dem Betreten des Lagerraums reicht nicht aus. Auch spezielle Belüftungsdeckel sind empfehlenswert, um ein Entweichen von Gasen in Wohnräume zu verhindern. Dies wird in einem Artikel von t-online angesprochen.
Nutzer betonen, dass die Gefahren der Holzpellets oft nicht bekannt sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor den potenziellen Gesundheitsgefahren. Nutzer sollten sich daher intensiv über die Lagerung und Handhabung von Heizpellets informieren. Die richtige Lagerung kann nicht nur die Effizienz der Heizung verbessern, sondern auch Leben retten.
Wichtige Sicherheitstipps für den Umgang mit Heizpellets
Wie lagere ich Heizpellets korrekt?
Heizpellets sollten an einem trockenen, gut belüfteten Ort gelagert werden, um das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu minimieren.
Welche Rolle spielt die Belüftung in Lagerräumen?
Eine angemessene Belüftung hilft, eine Ansammlung von Kohlenmonoxid zu verhindern und sorgt dafür, dass die Lagerbedingungen für die Pellets optimal bleiben.
Wie häufig sollte ich meine Pelletheizung warten?
Die Pelletheizung sollte mindestens einmal jährlich von einem qualifizierten Fachmann gewartet werden, um ihre Effizienz zu gewährleisten und Risiken zu minimieren.
Warum sind CO-Warnmelder wichtig?
CO-Warnmelder sind wichtig, weil sie frühzeitig vor gefährlichen Kohlenmonoxid-Belastungen warnen, die durch mangelhafte Verbrennung von Heizpellets entstehen können.
Was sollte ich im Notfall bei einem CO-Alarm tun?
Bei einem CO-Alarm sollte das Gebäude sofort verlassen werden, frische Luft gesucht und umgehend der Notruf abgesetzt werden, um Hilfe zu holen.